Wenn die Sommerhitze nachlässt und der Herbst beginnt, ist die perfekte Zeit gekommen, um Ihren Pflanzen ein neues Zuhause zu geben. Die milden Temperaturen und häufigeren Regenfälle im September schaffen ideale Bedingungen für erfolgreiches Umpflanzen.
Weniger Hitzestress und mehr Feuchtigkeit bedeuten, dass die Pflanzen ihre Energie in die Wurzelbildung stecken können. Im Frühling sind sie dann kräftiger und blühen umso schöner.
Gründlich gießen ein bis zwei Tage vorher, damit die Wurzeln feucht bleiben.
Vorsichtig ausheben und die Wurzelballen möglichst unbeschädigt lassen.
Wurzeln schützen, falls der Transport länger dauert, z. B. mit feuchtem Tuch.
Passende Sonnenlage für jede Pflanze wählen.
Ein etwas größeres Pflanzloch ausheben als den Wurzelballen.
Mit Kompost oder organischem Dünger anreichern.
Pflanze mittig in das Loch setzen.
Erde auffüllen und leicht andrücken.
Einen Gießring formen, damit Wasser nicht wegläuft.
Regelmäßig gießen, aber Staunässe vermeiden.
Empfindliche Pflanzen beschatten, wenn es doch zu warm wird.
Leicht düngen erst nach einigen Wochen.
Bei Pflanzen im Topf:
Wählen Sie einen 2–3 Nummern größeren Topf mit Abflusslöchern.
Eine Drainageschicht (z. B. Kies) einfüllen.
Mit frischer Erde auffüllen, gut gießen und zunächst halbschattig stellen.
Morgens oder abends umpflanzen, um Stress zu reduzieren.
Gesunde Wurzeln nicht unnötig schneiden.
Größere Pflanzen vor dem ersten Frost verpflanzen.
So wird Ihr Garten im Frühling vor Leben sprühen!